Baufortschritt
Erweiterung der Deponie Talheim
Die Deponie Talheim im Landkreis Tuttlingen wird erweitert! Mit der Genehmigung der beantragten Planfeststellung durch das Regierungspräsidium Freiburg im Oktober 2024 ist der Weg für die neuen Verfüllabschnitte IV und V frei.
Von den ersten Bauarbeiten bis zur Inbetriebnahme der neuen Verfüllabschnitte – hier finden Sie alle aktuellen Informationen.
- Die Bauleistungen für den Ausbauabschnitt IV der Deponie Talheim wurden öffentlich ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt am 31. Januar 2025 die Firma J. Friedrich Storz Verkehrswegebau GmbH & Co. KG.
- Mit der Erweiterung der Abschnitte IV und V entstehen Entsorgungskapazitäten von bis zu 2 Mio. Tonnen (DK 0 – DK II). Der Ausbau erfolgt in den nächsten Jahren schrittweise.
- Baubeginn ist – witterungsabhängig – für den 1. März 2025 geplant. Die erste Teilabnahme soll im September 2026 erfolgen, der Einbau des Materials startet voraussichtlich im letzten Quartal.
- Die Lagerflächen und Baustraßen wurden hergestellt, einschließlich der erforderlichen Fahrwege zur Erschließung. Eine Absperrung zum Schutz des Froschteichs wurde errichtet. Der Oberbodenabtrag für die Deponiezufahrt ist angelaufen; der Unterbau wurde als temporäre Baustraße ausgeführt.
- Entlang der geplanten SiWa-Trasse erfolgte der Straßenaufbruch. Der OfW-Graben an der Deponiezufahrt ist fertiggestellt, ebenso die Gräben zur Flächendrainage. Die OfW-Ableitung zwischen OW12 und OW13 befindet sich im Bau.
- Die Containeraufstellung zur Einrichtung der Baustelleninfrastruktur ist abgeschlossen.
- Aktuell laufen die Erdarbeiten zur Vorbereitung des Sickerwasserspeichers. Diese werden voraussichtlich etwa zwei Wochen dauern. Ziel ist es, das Hochbecken bis zum vierten Quartal dieses Jahres sichtbar voranzubringen.
- Parallel zu den Erdarbeiten erfolgt die Auszeichnung und Anpassung der Schächte. Die Aufbauarbeiten hierfür starten in Kürze.
- Für die lange Strecke der Freispiegelleitung war ursprünglich eine Horizontalspülbohrung (HDD) vorgesehen. Stattdessen kommt nun das Hammerborverahren mit Stahlmantelohr zum Einsatz – eine ebenso effiziente Alternative. Anschließend wird die Medienleitung aus PEHD eingezogen.
- Unsere Statiker prüfen ob das Fundament des Hochbehälters mit einer Stützmauer aus Betonsteinen oder mit einer L-Stützwand ausgeführt werden soll.
- Ein Schacht liegt sehr nah am Wald. Um Bäume zu erhalten, prüfen wir derzeit eine Verschiebung
- Der Untergrund im Bereich des Siwa-Speichers wird derzeit verbessert, um eine stabile Basis für die weiteren Arbeiten zu schaffen.
- Parallel dazu entstehen die Baugrube und die Gründung für die Stützmauer.
- Zudem wird der Oberboden abgetragen und eine Aufstellfläche für die Spülbohrung vorbereitet, die für Ende September / Anfang Oktober vorgesehen ist.
- Bereits zum Ende dieser Woche treffen die ersten Schächte ein – der Einbau startet dann ab Kalenderwoche 36